
Bei Sodium Benzoate (Natriumbezoat) handelt es sich um einen umstrittenen Inhaltsstoff, der oft in Kosmetikprodukten und Lebensmitteln als Konservierungsmittel verwendet wird. Doch welchen Zweck hat die Substanz eigentlich und ist sie gefährlich? Die chemisch hergestellten Zusatzstoffe Sodium Benzoate gelten als sehr wasserlöslich und werden in Kosmetika eingesetzt, weil sie als Konservierungsmittel dafür sorgen, dass sich Bakterien und Schimmel nicht verbreiten können. Weiterhin überdecken die Sodium Benzoate potentiell unangenehme Eigengerüche und schützen die Verpackung vor Korrosion.
Gesundheitliche Risikien von Natriumbenzoat
Obwohl Natriumbenzoat als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen ist, gibt es einen Höchstwert von 5 mg pro Kilogramm Körpergewicht, den man möglichst nicht überschreiten sollte. In Studien konnte festgestellt werden, dass die Stoffe allergische Reaktionen auslösen können. Dies betrifft insbesondere Asthmatiker oder Personen, die auch Aspirin und Salicylsäure gegenüber empfindlich sind. Amerikanische Forschungen kamen zu dem Ergebnis, dass der Stoff Auswirkungen auf das Nervensystem hat und sogar ADHS-Symptome oder genetische Veränderungen hervorrufen kann. Außerdem steht die Substanz im Verdacht krebserregend zu sein.
Die empfohlene Obergrenze von fünf Milligramm Natriumbenzoat pro Kilo Körpergewicht am Tag sollte möglichst nicht überschritten werden. Vorsorglich empfiehlt es sich Produkte mit diesem Inhaltsstoff so gut wie möglich zu vermeiden. Übrigens dürfen Sodium Benzoate auch in Naturkosmetik verwendet werden, weshalb es sich lohnt die Inhaltsangabe immer genau durchzulesen.